Dienstag, 6. Dezember 2016

Vorfreude - Holzhäuschen-DIY

Ihr Lieben,

verbindet ihr auch mit Gerüchen bestimmte Erinnerungen? Einer meiner Lieblingsgerüche ist der Duft von Holz. Als Kind war ich ganz oft in der Tischlerwerkstatt meines Opas und der Duft von frisch geschnittenem Holz ist einfach unvergleichlich. Dann sehe ich mich immer mit meiner Cousine Verstecken spielen und unbeschwert durch Hobelspäne rascheln. Mein Opa hat mir gezeigt, dass Holz ein wunderbares Material ist und die Maserung des Holzes ist so wunderschön.



Bei meinem heutigen DIY möchte ich Euch eine schnelle und einfache Idee zeigen, wie man aus einem Stück Holz ein schönes Dekoobjekt zaubern kann. Einfach prima zum Verschenken oder auch zum selbst behalten.







































Ich habe Holzabfälle aus der Werkstatt meiner Tante genommen. Buchenholz, um genau zu sein. Diese Holzstücken habe ich an der Maschine schon in Häuschenform geschnitten. Da Buche ein sehr hartes Holz ist, war das Schleifen ein bisschen mühselig und ich musste auch ein paar mal mit der Raspel ran, aber es hat sich gelohnt.



Die Dachseite, auf der der Schornstein aus Kupfer eingelassen werden soll wird vor dem Bohren mit Malerkrepp abgeklebt, damit die Kanten durch den Bohrer nicht ausreißen. Mit einem Forstnerbohrer (Durchmesser 16 mm), den ich in eine Ständerbohrmaschine eingespannt habe, wurde nun das Loch gerade von oben gebohrt und dann die Kupfermuffe aus dem Baumarkt mit einem Brettchen und einem Hammer eingeschlagen.



Kerze rein, ihr könnt Baumkerzen oder Pyramidenkerzen nehmen, anzünden und gemütlich machen!



Es sind nur noch ein bisschen mehr als 2 Wochen bis Weihnachten! Genießt die Vorfreude und macht's euch gemütlich!

Habt's fein,
Eure Anett.

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Donnerstag, 1. Dezember 2016

Vorfreude - Adventskalender

Meine Lieben,

könnte mal bitte einer von Euch bitte das Karussell anhalten? Die Zeit fliegt im Moment nur so vorbei. Aber unter Druck arbeite ich am Besten. So ist auch der Adventskalender wieder mal "in time" fertig geworden.


Ich gebe zu, Lena von Grey Crown hat mich hierbei ein bisschen unterstützt. Ihr Dreieckstüten-Adventskalender aus dem letzten Jahr hat mich inspiriert und die Anleitung hat die Süße auch noch lieberweise zur Verfügung gestellt.


Ich habe nicht alle Tütchen verwendet, sondern teilweise nur die Zahlen. Alle Tüten und zwei Glaskugeln habe ich an einen mit Moos umwickelten und mit kleinen Rehen dekorierten Ast aus dem Wald gebunden.


Und schon könnt ihr auch noch einen kleinen Blick ins weihnachtlich gewordene Esszimmer werfen.










Ich bin schon ganz Neugierig, was Ihr so in euren ersten Türchen findet!

Liebe Grüße,
Eure Anett.

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Sonntag, 20. November 2016

Adventskranzinspirationen

Ihr Lieben,

in einer Woche ist es schon wieder so weit. Der erste Advent steht wie immer plötzlich und unerwartet vor unserer Tür.  Aber in diesem Jahr bin ich vorbereitet und habe gleich 2 verschiedene Adventskränze gebaut. Einen für's Esszimmer und einen für den Wohnzimmertisch.

Vielleicht kann ich Euch ja noch ein bisschen inspirieren und ihr wollt einen ähnlichen bis nächsten Sonntag nachbauen.

Als erstes möchte ich Euch den ganz puristischen Kranz aus Holzkugeln zeigen.

Die Holzkugeln brauchen zum Auffädeln ein Loch quer durch die Mitte. Dann habe ich mit einem Forstnerbohrer ein Loch für die Kerzentüllen gebohrt und diese dann mit Heißkleber eingeklebt.



Die Unterseite der Kerzenkugeln muss ein bisschen glatt geschliffen werden, damit die Kugeln nicht umfallen. Dann die gewünschten Kugeln mit einer Schnur und Stopfnadel auffädeln und die Enden verknoten.





Für den zweiten Adventskranz habe ich in eine Birkenstammscheibe mit dem Forsterbohrer 4 Löcher gebohrt. In diese Bohrungen werden Kupfermuffen aus dem Baumarkt (Sanitärabteilung) gesteckt.


Jetzt aus Kupferdraht die Zahlen 1 bis 4 formen und mit Heißkleber auf kleine Birkenherzen kleben. Mit einer Schnur um die Kupfermuffen binden und fertig.


Für beide Kränze habe ich simple Baumkerzen benutzt.

Hier geht's lang, wenn ihr wissen wollt, wie mein Adventskranz im letzten Jahr ausgesehen hat.

Wer sich jetzt noch mehr Ideen holen möchte, hüpft schnell rüber zu Kerstin&ich.

Lasst Euch von der Hektik, die draußen manchmal vorherrscht nicht anstecken und genießt die "besinnliche" Vorweihnachtszeit!

Eure Anett.

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Donnerstag, 10. November 2016

Kürbisquiche gegen Novemberblues

Ihr Lieben,

früher mochte ich Kürbis überhaupt nicht. Ab und zu gab es zum Nachtisch Kürbiskompott. Ich erinnere mich mit Schrecken daran. Jetzt taste ich mich langsam wieder an Kürbis heran und Hokkaido und Butternut mag ich heute sehr gerne. Und damit's nicht immer eine Suppe wird, habe ich mich heute mal an einer Kürbisquiche probiert.


Wer mich kennt, der weiß, bei mir muss es in der Küche schnell gehen. Daher hat es mich auch schon ein bisschen Überwindung gekostet, diese Quiche, die doch ein bisschen Zeit in Anspruch nimmt, auszuprobieren. Aber wie immer, habe ich an der einen oder anderen Stelle eine klitzekleine Abkürzung genommen.

Für den Teig braucht ihr:
250 g Dinkelmehl (es geht aber auch jedes andere Mehl)
8 EL Olivenöl
100 ml warmes Wasser
Salz

Die Zutaten des Teiges mit einem Löffel in einer Schüssel grob verrühren und dann mit den Händen ca. 1 bis 2 Minuten kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und in einem Frischhaltebeutel für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.



Also gedulde ich mich so lange...  In der Zwischenzeit könnt ihr ja den Belag der Quiche vorbereiten:

Ihr braucht:
1 Hokkaido-Kürbis
3 Frühlingszwiebeln/Lauchzwiebeln
1 Becher (200g) Saure Sahne
2 Eier
frischen Thymian und Majoran
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
etwas Olivenöl zum Anbraten


Den Kürbis waschen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Danach könnt ihr ihn in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Ich habe das größte und schärfste Messer genommen, dass wir im Haus hatten und es kam, wie es kommen musste. Der Finger ist zum Glück noch dran aber viel hat nicht gefehlt.


Jetzt könnt ihr die Kürbisscheiben in einer beschichteten Pfanne mit ganz wenig Olivenöl von beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten und abkühlen lassen.

Wenn die halbe Stunde Ruhezeit für den Teig beendet ist, knetet ihr ihn noch einmal kräftig durch und drückt ihn mit der Hand gleichmäßig in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform (ø ca. 26 cm). Mein Motto ist: "Küchengeräte werden manchmal überbewertet." Mit den Fingern einen ca. 2cm hohen Rand formen und den Teigboden mit der Gabel einstechen. Bei 180°C für 10 Minuten im Ofen vorbacken.


Die Frühlingszwiebeln zum Schluss in der Pfanne anschwitzen (natürlich die Kürbisscheiben vorher rausnehmen) und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Danach die Kürbisscheiben von außen nach innen auf den Boden schichten. In einem hohen Rührbecher den Sauerrahm, die Eier, Gewürze und frische, gehackte Kräuter mit einem Schneebesen verquirlen und über dem geschichteten Kürbis spiralförmig verteilen.

Die Quiche noch einmal bei 180°C für weitere 40 - 45 Minuten in den Ofen, bis der Kürbis leicht gebräunt ist. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen, damit sich die Quiche leichter aus der Form nehmen lässt.

Jetzt wünsch' ich mir einen guten Appetit. Das Gute an Kürbis ist: Ich bin die Einzige, die das bei uns in der Familie isst, dass heißt, es ist alles für mich!


Hoffentlich seid ihr nicht auch solche ungeduldigen Köche. Einen Guten!

Liebe Grüße,
Eure Anett.

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Sonntag, 30. Oktober 2016

Helloweenkürbis mal anders

Ihr Lieben,

ich muss ja ehrlich gestehen: Ich mag Helloween nicht besonders! Dieser Hype, der aus Amerika zu unser über den großen Teich schwappt, ist für meine Begriffe unnötig. Wenn dann noch, wie in diesem Jahr ein paar Vollidioten (entschuldigt bitte den Ausdruck) meinen, sie müssten die Leute als Horrorclowns verkleidet erschrecken, kann einem der Spaß an Helloween ganz vergehen. Leider kann man sich, besonders wenn man Kinder hat, diesem gruseligem Treiben nicht entziehen. Man möchte ja kein Spielverderber sein.



Klassisch wird zu Helloween ein großer Kürbis mit einem gruseligem Gesicht geschnitzt.


Neben der Gruselvariante meiner Tochter habe ich mich entschlossen, eine dekorative Alternative in gold zu machen.
Mein kleiner Hokkaido-Kürbis wurde hierfür erst ausgehöhlt und dann mit der Bohrmaschine und verschiedenen Bohrern durchbohrt. Geht ziemlich schnell und die Sauerei hält sich in Grenzen.

Dann den Kürbis mit Goldfarbe besprühen und mit kleinen Zweigen dekorieren.


Und jetzt wünsche ich Euch "Happy Halloween" und vergesst nicht, einige Süßigkeiten für die kleinen Monster, Gespenster, Skelette und Hexen, die an Eurer Tür klingeln bereit zu halten.

Liebe Grüße,
Eure Anett.

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Dienstag, 18. Oktober 2016

"Renten-Countdown" für Ungeduldige

Bei den meisten von uns, gehört ein Beruf, den man sein ganzes Leben lang ausübt, zum Leben. Schließlich fallen die Brötchen nicht einfach vom Himmel. Da kann man sich glücklich schätzen, wenn man liebt was man tagtäglich tut. Halten wir es also nach dem Motto: "Tu was du liebst und liebe, was Du tust!" Das ist manchmal gar nicht so einfach und braucht auch ab und zu mal ein bisschen Mut, um die Richtung anzupassen oder zu ändern. Ich hoffe Euch gelingt das.


Ein lieber Freund wird nun Anfang des kommenden Jahres in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Und er kann es kaum erwarten. Wie bei einem kleinen Kind, wird bei jedem Besuch der aktuelle Arbeitstagestand durchgegeben. Damit er das auch jeden Tag nachprüfen kann, habe ich ihm einen "Renten-Countdown-Kalender" gebaut.


Das Prinzip ist das gleiche, wie bei einem Adventskalender, jedoch rückwärts.
Ein IKEA-Maßband auf ein 1 Meter langes Holzbrett aufgeklebt und einen Tagesschieber aus einer durchsichtigen Plastikverpackung und Papier gebaut und schon kann der zukünftige Ruheständler die Tage bis zum Tag X einstellen.


Kann man sich auch prima ins Büro stellen, damit die Kollegen dann auch gleich Bescheid wissen.


Ich wünsche Euch, dass Ihr immer die Dinge tut, die Ihr liebt.

In diesem Sinne, liebste Grüße,
Eure Anett.

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Dienstag, 11. Oktober 2016

Neue Nachtkästchen (IKEA-Hack)

Hallo Ihr Lieben,

ich war vor einiger Zeit beim Möbelschweden und habe mir zwei der kleinen Regalkästen "FÖRHÖJA" mitgenommen, weil ich in unserem Schlafzimmer die alten Dinger rausschmeißen wollte.


Da mir die Kästen aber zu langweilig waren, hab' ich sie mit grauen, 2,5 cm breiten Lederriemen und Schrauben mit Schmuckkappen aufgepeppt. Eins davon habe ich neben dem Bett an die Wand gehängt.



Beim zweiten musste ich leider auf's Aufhängen verzichten. Männer können ja so stur sein: "Ich möchte nicht, dass das Nachtkästchen an der Wand hängt. Da komm' ich so schlecht an den Wecker ran." Also wurde das zweite mit Filzgleitern versehen und auf der Seite meines Mannes neben das Bett gestellt.


Und schnell hat man aus einem einfachen Möbelstück einen Hingucker gemacht.

Die Lampen "Tarbes" in Kupfer finde ich auch super schön. Besonders die Retro-Glühbirnen haben es mir angetan.


In Kürze gibt's noch Bilder vom kompletten Schlafzimmer.

Liebe Grüße,
Eure Anett.

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