Dienstag, 5. Juli 2016

Frozen Yogurt - handgerührt

So ganz hat sich der Sommer noch nicht durchgesetzt. Hier und da schieben sich noch dicke Wolken vor die tanzenden Sonnenstrahlen. Ein kleines bisschen Sommer kann man dabei schon mal erhaschen.


Passend zu dem "kleinen bisschen Sommer" machen wir uns auch ein kleines bisschen Eis. Kein richtiges, schweres, mit Maschine und viel Kalorien. Nein - ein kleines bisschen leichten "Frozen Yogurt" ohne Schnick und Schnack.


Einfach 125 g frische Himbeeren pürieren. Dann 500 g fettarmen Naturjoghurt, 1/2 Vanilleschote und 1 Pck. Vanillezucker hinzugeben und kräftig verrühren. In eine flache Schüssel mit Deckel füllen und für 3 bis 4 Stunden ins Eisfach stellen, wobei alle 20 Minuten einmal kräftig durchgerührt werden sollte, damit der Frozen Yogurt keine großen Eiskristalle ansetzt.


Das Topping könnt ihr dann nach Lust und Laune wählen. Ich habe meinen noch mit frische Himbeeren gekrönt, aber Schokosoße, Smarties oder bunte Streusel sind auch sehr hübsch und lecker.

Mein Sideboard fiel somit auch dem Thema zum Opfer und wurde kurzerhand passend dekoriert. Mit ein paar Blumen vom Feldrand in einem zur Vase umfunktioniertem Eisbecher in Mintfarben und mit einer fröhlich bunten Wimpelkette.


Viel Spaß beim Eis schlecken und in den nächsten Tagen auch ein bisschen mehr Sommer!
Eure Anett.

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Mittwoch, 22. Juni 2016

MachMidsommar bei IKEA - Tischdeko

Hej Ihr Lieben,

ich durfte heute beim IKEA Workshop "Gestalte deine Midsommar-Tischdeko" mitmachen. In kleiner geselliger Runde haben uns Annika und Steph vom IKEA-Team ein paar schnelle und einfache Tischdeko-Tricks verraten.


Mit ganz normalem Geschirr, was jeder von uns zu Hause hat, und ein paar wenigen Accessoires waren in nullkommanix mehrere ganz unterschiedliche und wunderschöne Essplätze dekoriert.

Steph in Aktion
Steph in Aktion


Midsommar ist für die Schweden nach Weihnachten das zweit wichtigste Fest des Jahres, bei dem meist alle Verwandten und ganz viele Freunde und Nachbarn zusammen feiern. Am Midsommarabend, das ist der Freitag vor dem Fest, wird der mit Blumen und Bändern geschmückte Midsommar-Baum (Majstång) aufgestellt. Es wird den ganzen Tag getanzt, gelacht, Schnaps getrunken und gaaaanz viel gegessen.




Es gibt die ersten Kartoffeln mit Hering, Sauerrahm, Knäckebrot und Käse und zum Nachtisch frische Erdbeeren mit Sahne oder Erdbeerkuchen. Mhhhh - bestimmt lecker.

Apropos: Da die Rhabarbersaison sich dem Ende neigt, werde ich zum Wochenende ein letztes Mal diesen himmlisch-leckeren Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen backen.

Vielen Dank noch einmal an Annika und Steph! Es war ein wunderbarer Workshop!

Wenn ihr zu Hause auch ein bisschen Sommerstimmung auf den Tisch zaubern wollt, könnt ihr euch hier ein paar Tipps herunterladen.

Jetzt wünsche ich Euch auch ein schönes Midsommar-Fest oder auch, wie das in der Gegend hier der Brauch ist, ein schönes Sonnenwendfeuer (Johannisfeuer)!

Liebe Grüße,
Eure Anett.


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Donnerstag, 16. Juni 2016

Spülmittel verstecken und Sommergelb

Ich liebe meine Küche und am liebsten mag ich es, wenn alles schön aufgeräumt ist. Da dürfen auch keine Spülmittelflaschen und Schwämme oder Lappen stören. Bisher habe ich die Spülmittelflasche immer gleich nach Benutzung wieder zurück in den Spülenunterschrank gestellt. Aber versucht das mal einem Mann beizubringen. Das klappt nicht! Und dann immer das Gemecker, wenn er die Flasche suchte, obwohl sie sich immer am gleichen Platz befand.



Bei Cora von Raumideen habe ich dann diese tolle Idee entdeckt. Einfach schöne weiße Shampooflaschen oder Seifenspender kaufen, die Folie abziehen und eigene Buchstaben auf wasserfeste Folie drucken. Aufkleben und fertig!



Meine Spülmittelflasche mit Pumspender habe ich mit einem "S" für Spülmittel beklebt. Ihr könnt aber auch Cremetuben und Seifenflaschen im Bad mit euren eigenen Labels bekleben.

Kurzer Schwenk zum sommergelben Sideboard:


Bei uns schwächelt der junge Sommer noch ein bisschen. Daher habe ich versucht ihn mit einem leuchtenden Sonnengelb zu locken. Es tummeln sich gelbe Lilien in einer einfachen Glasvase und eine gelbe Blume aus meinem Garten (ich weiß leider nicht, was das ist - hat jemand 'ne Idee?) in meiner tollen Faltvase aus einem alten Buch und allerlei andere gelbe Dinge auf unserem Sideboard im Esszimmer. Mal sehen, ob sich der Sommer überlisten lässt und endlich voll durchstartet.


Liebe Grüße,
Eure Anett.

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Freitag, 3. Juni 2016

Im Backwahn: Fluffiger Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen

Ich liebe die Rhabarberzeit. Und die Erdbeerzeit. Diese Woche habe ich bei uns beim Bauern die ersten heimischen Erdbeeren bekommen. Waren die lecker! Zum Glück gibt's auch noch Rhabarber. Und weil das größte Glück die Kombination aus Rhabarber und Erdbeeren ist, hab' ich doch gleich einen herrlich fluffigen Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen gebacken.


Das Ursprungsrezept stammt von lecker.de. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das Rezept nicht noch ein bisschen verändert und wie ich finde, verbessert hätte.

Ich braucht für eine Tortenform (ø ca. 26 cm):
250 g Erdbeeren
300 g Rhabarber (ca. 3 Stangen)
175 g weiche Butter
1 Pck. Vanillezucker
150 g Zucker
1-2 EL brauner Zucker
3 Eier
275 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1 Vanillestange
150 g Naturjoghurt
etwas Öl zum Fetten der Springform


Den Rhabarber und die Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Butter, den Vanillezucker und die 150 g Zucker mit dem Rührbesen des Mixers schaumig schlagen. Das ausgekratzte Mark der Vanilleschote und die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Das Mehl und das Backpulver mischen und ebenfalls abwechselnd mit dem Joghurt in den Teig rühren.

Die Backform mit dem Öl ausfetten und den Backofen auf 175 °C (Umluft 150 °C) vorheizen.

Die Hälfte der Früchte dem Teig unterheben und den kompletten Teig in die Springform füllen. Die zweite Hälfte der Früchte auf dem Teig verteilen und mit dem braunen Zucker bestreuen.

Kuchen ca. 50 Minuten backen. Nach dem Backen auskühlen lassen, die Springform entfernen und vorm Genießen mit Puderzucker bestreuen.

Durch den Joghurt wird der Kuchen so locker und leicht, dass man sich richtig reinlegen könnte.

Okay - bis auf's letzte Krümel aufessen geht auch!


Während ich das Rezept so runter schreibe, bekomm' ich schon wieder wahnsinnigen Appetit auf diesen leckeren Kuchen. Ich glaube, wenn ihr den probiert habt, geht es euch wie mir und ihr wollt den immer wieder. Der hat wirklich Suchtpotential.

Liebe Grüße,
Eure Anett.

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Dienstag, 24. Mai 2016

Rhabarberküchlein in der Eiswaffel

Ich liebe Rhabarber. In allen Variationen. Leider bin ich die Einzige in unserer Familie. Macht auch nix - dann ess' ich eben auch alles alleine auf! *hihi*

Da ich das Zusammenspiel aus süßem Kuchen und saurem Rhabarber so mag, gibt's heute eines meiner Lieblingsrezepte:


Rhabarberküchlein in der Eiswaffel

Ihr braucht für 8 "Eistütenkuchen":
8 Eistüten (gibt's im Supermarkt meistens neben den Kühltruhen oder direkt aus der Eisdiele)
200 gr. Rhabarber (das sind ca. 2 Stangen)
70 gr. weiche Butter
70 gr. Zucker
100 gr. Mehl
Salz
1 Eiweiß
2 Eier
1 TL abgeriebene Zitronenschale von einer unbehandelten Zitrone
Mark einer 1/2 Vanilleschote
20 gr. Speisestärke
1 TL Backpulver
Puderzucker zum Bestreuen

Damit die Eistüten im Ofen stehen, umwickelt ihr zunächst eine Kastenform mit Alufolie und stellt die Eistüten aufrecht in die Form.


Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke (ca. 1 cm) schneiden. Ich weiß, ich habe jetzt schon öfters Diskussionen mitgelesen, ob man Rhabarber schält oder nicht. Mein Rhabarber wird geschält, d.h. die äußere Haut einfach mit dem Messer abgezogen.

Jetzt könnt ihr die Butter, den Zucker, den Zitronenschalenabrieb, das Vanillemark und das Salz mit dem Mixer gut 5 Minuten schaumig rühren. Die Eier und das Eiweiß einzeln nacheinander jeweils ca. 30 Sekunden unterrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer kleinen Schüssel kurz vermischen und ebenfalls unterrühren. Nun die Rhabarberstückchen unterheben und den Teig mit einem Spritzbeutel ohne Tülle oder 2 Löffeln in die Eiswaffeln füllen.


Im bei 180°C (Umluft 160°C) vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen. Zum Auskühlen könnt ihr sie einfach in der Form stehen lassen. Nur noch mit Puderzucker bestreuen und dann alle wegputzen! Mhhhhh lecker!

Lasst es euch schmecken! Ich hab' sie vorsichtshalber alle selbst gegessen.

Eure Anett.

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Sonntag, 22. Mai 2016

Meine 7 Sonntags-Sachen

Ihr Lieben,

es ist Sonntag, das Wetter ist traumhaft und ich möchte Euch heute meine 7 Sonntags-Sachen zeigen, die mir gerade so viel Freude machen.

1. Mein Kind ist wieder aus dem Italienurlaub mit Oma und Opa zurück. Es ist zwar schön, wenn sie alleine in den Urlaub fährt und man eine Woche mal nicht alles ums Kind herum planen muss, aber es ist noch viel schöner, wenn sie wieder gut zu Hause, mit vielen neuen Sachen und auch einer Karte für Mama, ankommt.


2. Gestern war ich auf dem Stijl DesignMarkt in Nürnberg. Und heute habe ich mir alle Sachen, die ich mir mitgenommen habe noch einmal in Ruhe angesehen. Und die tolle Uhr, um die ich gestern 100 mal herumgelaufen bin, werde ich mir jetzt wohl online bestellen. Übrigens: Der Stijl DesignMarkt ist heute noch bis 18 Uhr geöffnet.



3. Unsere Meerschweinchen durften heute in ihr Sommerquartier umziehen.


4. Im Garten sitzen mit einem Gläschen Rosato, ...


5. ... meiner Tochter mit Freundin beim "Kräutersuppe" kochen im Garten zugucken (schmeckt bestimmt waaaahhhnsinnig lecker ...), ...


6. ... selbst gebackene Rhabarberküchlein in der Eiswaffel genießen (das Rezept zeig' ich euch mal später) ...


7. ... und meine Gartenplanung fertig stellen, damit wir endlich mal loslegen können.


Ich wünsche Euch einen wunderschönen, sonnigen und entspannten Sonntag!

Eure Anett.

verlinkt mit Anitas Sieben-Sachen-Sonntag

Donnerstag, 19. Mai 2016

Vorher - Nachher: Mit Kind und Kegel ...

Ihr Lieben,

heute zeige ich Euch mal wieder etwas aus der Vorher-Nachher-Reihe. So ein Hausumbau ist schon spannend, wenn man mit wenig Budget das Beste aus einem Haus herausholen möchte. Dann ist Do-it-yourself angesagt. Und ich sage Euch: manchmal habe ich es ganz schön verflucht.


Nachdem die ollen Styropor-Deckenplatten im Kinder- und heutigen Gästezimmer endlich von der Decke waren, wollte sich der alte Kleber partout nicht dazu überreden lassen, auch endlich sein enges Verhältnis zur Deckenplatte zu beenden. Auch ein riesiges Industrieschleifgerät, mit dem man die ganze Zeit über dem Kopf hantieren musste, konnte diesen sehr hartnäckigen Gesellen auch nach zig Stunden schleifen und unzähligen Schleifscheiben nicht vom Loslassen überzeugen. Kurzerhand wurde Plan B ausgespielt. Wir schrauben einfach nochmal Gipskartonplatten drauf.

Ansonsten verlief der Rest der Renovierungsarbeiten in beiden Zimmern recht easy. Die alten Tapeten ließen sich ohne große Mühe von der Wand reißen und der Teppichboden war auch nur lose verlegt.


Für Decke und Dachschräge habe ich wieder zu EasyPutz von Knauf* gegriffen. So einfach zu verarbeiten, da ist frau schnell durch.

In meinem Arbeitszimmer, das gleichzeitig auch unser Gästezimmer ist, wurde eine Wand mit Vließtapete tapeziert. Hier steht auch mein Schreibtisch. Dieser ist ganz unkonventionell ein Regal vom Möbelschweden, unter das ich rollen montiert habe, mit einem Barhocker davor.


Auf dem Arbeitstisch seht ihr noch meine derzeitige Beschäftigung eines meiner Hobbies. Jaaaa - neben dem Bloggen mache ich auch noch Bauchabdrücke aus Gips von Schwangeren. Davon kann man leider nicht leben und seit es in den Hobby-Kreativmärkten diese billigen Sets zum Selbermachen gibt, pfeifen viele auf jahrelange (10!) Erfahrung und man darf sich die schlimmsten Schauergeschichten anhören, wie das so war, als man den Bauchabdruck selbst gemacht hat. Wie das dann aussieht, wenn das fertig ist? Bilder von fertig bemalten Abdrücken findet ihr auf FB unter Kugel-Kunst.


Im Kinderzimmer wurde zuerst eine Vliestapete mit pinken und silbernen Streifen verarbeitet. Nachdem die "Rosaphase" jetzt vorbei ist, hat sich das Töchterlein eine Tapete mit schwarzen Ranken ausgesucht. Der alte Frisiertisch ist ein Erbstück unserer alten Nachbarin.


Demnächst soll auch das Wandtattoo über dem Bett und die Blumenlampe noch verschwinden. Naja - die Kleinen werden halt auch größer und entwickeln ihren eigenen Geschmack.


Und zu guter letzt möchte ich Euch noch unsere beiden neuen Mitbewohner vorstellen. Ernie und Bert. Sie waren ein Überbleibsel auf der Fensterbank bei einem Umzug, bei dem wir geholfen haben. Ein neuer Topf und schon sehen sie aus, als würden sie schon immer dazu gehören. Übrigens: Ihr könnt euch selbst aussuchen, wer Ernie und wer Bert ist.



Liebe Grüße,
Eure Anett.

verlinkt mit RUMS, Freutag

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